Panikattacken (Angstattacken)
- Panikattacken (Angstattacken)
Eine plötzliche und intensive Furcht, Angst oder das starke Gefühl einer bevorstehenden Katastrophe, die sehr schnell ihren Höhepunkt erreichen (meistens binnen fünf Sekunden, nachdem sie begonnen haben.)
Es gibt drei Arten von Panikattacken (auch als Angstattacken bekannt), diese sind:
Spontane Panikattacke
Diese Panikattacken können zu jeder Zeit auftauchen und sind unabhängig von einer bestimmten Situation oder einem bestimmten Ort.
Diese Panikattacken brauchen keinen äusseren Katalysator. Spontane Panikattacken treten sehr häufig während des Schlafens auf, der Leidende wacht auf und denkt, er hätte einen Herzinfarkt oder ähnliches.
Eine Panikattacke wird unterbewußt aufgebaut als eine Antwort auf einen unnormalen Gedanken oder Emotion.
Wenn unnormale und zerstörerische Gedanken oder Gefühle, die während einer Angststörung ganz normal sind, selbstverständlich werden, können daraus Panikattacken entstehen.
Das Gehirn wird darauf, durch wiederholte Erfahrungen programmiert, die dann wiederum automatisch oder instinktive Panikattacken erzeugen. Diese Antwort mit Panikattacken wird wie eine Art Speicherbaustein im Unterbewusstsein abgelegt und durch die Amydala kontrolliert. Die Amydala ist ein kleines aber sehr wichtiges Organ, das für die Angstantwort zuständig ist und auch Panikattacken erzeugen kann.
Diese Reaktion startet eine Abwärtsspirale an Angstsymptomen, je mehr Symptome es gibt, je mehr wird der Menschen panisch und je panischer er wird, desto mehr Symptome werden erzeugt. Dadurch entsteht ein Teufelskreislauf, aus dem man nur schwer herauskommen kann.
Die Amydala erlernt, dass dieser Angstlevel der neue Maßstab für die normale Reaktion ist, wenn man also das nächste Mal die Angst erfährt, durch ängstliche Gedanken oder Gefühle wird die Reaktion darauf noch intensiver sein... und so geht es immer weiter und weiter. Angst verursacht Angst und der Kreislauf beginnt.
Spezifische Panikattacken
Diese Panikattacken treten in Verbindung mit spezifischen Situationen oder Plätzen auf, die Angst erzeugen und sind z.B. die Antwort auf eine Agoraphobie oder andere spezifischen Ängste.
Situationsbedingte Panikattacken
Obwohl diese Panikattacken wie auch spezifische Panikattacken in bestimmten Situationen geschehen, bedeutet das nicht, dass sie durch diese Situationen ausgelöst werden. Ein Mensch der eine Panikattacke im Bus hat, wird wahrscheinlich nur dort davon betroffen sein. Er wird also mehr empfänglich für Panikattacken im Bus sein, obwohl der Bus an sich nicht diese Angst auslöst.
Behandlung gegen Panikattacken
Es ist ganz wichtig, dass Ihnen klar ist, dass der Auslöser für Ihre Panikattacken nicht weiter wichtig ist, Sie müssen einfach nur wissen, dass es etwas gibt, was Sie gegen diese Panikattacken machen können, egal was man Ihnen im Vorfeld vielleicht erzählt hat!
Es ist auch nicht notwendig, dass Sie Medikamente dagegen nehmen oder sich in teure psychologischen Behandlungen begeben müssen.
Es ist auch sehr wichtig, dass die Behandlung gegen Panikattacken dieses Ungleichgewicht der Amydala direkt angeht, denn das ist, was die Panikattacken überhaupt auslöst. Es ist also sehr wohl möglich schnell, effektiv und leicht Erfolge zu erzielen.
