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Angststörung und Generalisierte Angststörung (GAS)

Angststörung
Eine komplexe Kombination aus negativen Gefühlen und Emotionen die Furcht, Sorge und Befürchtungen beinhalten können und sehr oft mit körperlichen Symptomen daher geht wie Herzklopfen, Brechreiz, Brustschmerzen und/oder Kurzatmigkeit.

Was ist eine Angststörung?

Einfach ausgedrückt, eine Angststörung ist eine Zustand in dem wir unangebracht auf normale Situationen reagieren, in dem wir sie mit furchteinflössenden Gedanken und Ereignissen verbinden.

Das Wort 'Störung' ist im Fall der Angststörung eigentlich völlig fehl am Platz, denn diese Wort drückt eigentlich aus, dass etwas körperlich mit uns nicht in Ordnung ist... das ist aber nicht der Fall.

Wenn eine Angst auftritt, obwohl keine bedrohliche Situation vorliegt, nennt man diese 'unangebrachte Angst'. Wenn diese unangebrachte Angst ständig auftritt bedeutet das, dass das Gehirn auf einen höheren Angstlevel gesetzt wurde. Ihr Gehirn und Ihr Körper denken, dass dieser neue Angstlevel 'normal' ist und das ängstliche Verhalten kann sich etablieren und wird nach einer Zeit so instinktiv wie andere Körperfunktionen, z.B. die Blutzirkulation, das Atmen oder die Verdauung.

Die daraus entstehende Angststörung kann viele Symptome, Gedanken und Gefühle der Angst erzeugen... obwohl sich die Symptome, die durch die unangebrachte Angst entstehen sehr real und wirklich anfühlen können, werden sie dennoch nicht durch 'Reale Angst' erzeugt.

Ihr Angstverhalten wird meist durch eine überstimulation des körperlichen Systems ausgelöst, das normalerweise nur dann in Aktion tritt, wenn man von einer wirklichen Gefahr ausgehen kann. Diese ständig wiederholte Stimulation setzt den Angstlevel in einem kleinen Organ namens Amygdala auf ein höheres Level. Dieser Prozess nennt man konditioniertes Lernen (Operante Konditionierung). Es ist der Prozess, den wir alle durchmachen, wenn wir etwas Neues erlernen.

Der Wissenschaftler, der durch seine Arbeit am bekanntesten für diese Operante Konditionierung ist heißt Skinner. Seine wissenschaftlichen Untersuchungen sind der Schlüssel dazu, wieder aus dem Teufelkreis des Angstzustandes herauszukommen.

Die Amygdala

Die Amygdala kann mit einem Schalter verglichen werden. Sie ist entweder in einer 'Angst AN oder AUS Position'. Wenn sie auf der AUS Position steht, kann sie nur durch eine Angst-auslösende Stimulation, wie Stress, Gefahr oder extreme Traurigkeit z.B. aktiviert werden. Sie kann aber auch auf der AN Position stecken bleiben... das ist der Zeitpunkt wenn sich eine Angststörung bildet.

Wenn dieses System durch Stress oder einen Todesfall z.B. überstimuliert wird, kreiert der Körper ängstliches Verhalten, das dann in einer Angststörung oder Panikstörung eskalieren kann, mit Symptome wie z.B.:



Ja, das sind alles Symptome! Diese Zustände sind keine eigenständigen Störungen sondern Symptome der Angststörung.

Warum? Weil die Angststörung zu 100% für jedes einzelne dieser Symptome verantwortlich ist. Wenn die Angststörung nicht mehr vorhanden wäre, würden sich diese Symptome wie PTSS, OKS, Soziale Angst, Phobien und alle anderen Symptome auch in Luft auflösen. DAS IST EIN FAKT!

In der USA erfährt jeder 4te bewiesenermaßen einmal in seinem Leben eine Angststörung. Das sind derzeit rund 20 Millionen Menschen!

Die Angststörung ist ein lähmender und manchmal extrem beängstigender Zustand der den Leidenden dazu bringt sich sowohl körperliche als auch emotional zurück zuziehen und zu verstecken.

Niemand kann, solange er selbst nicht einmal darunter leiden musste, verstehen, wie alleine, verängstigt und einsam man sich durch die Angststörung fühlen kann.

Der Teufelskreis der Angst eskaliert, wenn der Leidende damit anfängt, Situationen zu vermeiden, z.B. nicht weit von zuhause mehr weggeht, weil man denkt, man können damit angsteinflössende Situationen vermeiden. Dadurch entstehen Phobien und die Störung wird schlimmer.

Klingt das vertrau für Sie?

Eine erfolgreiche Angstbehandlung sollte deshalb dieses Ungleichgewicht der Amygdala direkt angehen. Eine korrekte Behandlung sollte sich nicht mit dem vergangenen vielleicht nicht richtigen Lebensumständen befassen – sie sollte Ihnen die Lösung geben um im Hier und Jetzt etwas gegen Ihre Angststörung zu tun und Ihnen damit die Möglichkeit geben wieder zu einem gesunden, angstfreien Leben zurück zu kehren.

Klicken Sie hier um noch mehr Informationen zu erhalten, wie Sie das tun können.


Generalisierte Angststörung (GAS)

Was ist eine Generalisierte Angststörung?

Eine generelle oder generalisierte Angststörung ist viel mehr als die normale Angst, die Menschen jeden Tag erfahren. Sie ist chronisch und füllt jeden Tag mit extremen Ängsten und Verspannungen aus, auch wenn es nichts gibt, dass diese Gedanken wirklich auslösen würde. Wenn man unter einer generalisierten Angststörung leidet bedeutet das, dass man sich ständig Gedanken macht um eine aufkommende Katastrophe und sehr oft und sehr extreme Gedanken macht um die Gesundheit, Geld, Familie oder die Arbeit.

Die generalisierte Angststörung ist ein Symptom der Angststörung denn, wie schon beschrieben, wird auch sie durch die Angststörung ausgelöst.

Menschen die an einer generalisierten Angststörung leiden haben unangebrachte und meistens sehr beängstigende Gefühle, manchmal gewaltätiger oder sexueller Art. Meistens ist es so, dass alleine die Vorstellung den Tag meistern zu müssen schon Angst auslöst und zwar in dem Moment, wenn der Leidende morgens aufsteht.

Da der Adrenalinlevel künstlich hochgehalten wird durch die ganzen Stress auslösenden Dinge wird der Angstlevel automatisch erhöht und wir erfahren eine generelle oder generalisierte Angststörung.

Das bedeutet, dass der Körper auf einem viel höheren Angstlevel arbeitete und das wiederum erzeugt eine Anzahl von ängstlichen Empfindungen, Emotionen und Gefühlen.

Welche Symptome werden durch eine generalisierte Angststörung erzeugt?

Menschen mit einer generalisierten Angststörung sind nicht in der Lage Ihre Befürchtungen einzudämmen, obgleich sie meistens wissen, dass ihre Angst wesentlich stärker ist, als es die Situation erfordert.

Ihre Ängste werden durch eine Anzahl von körperlichen Angstsymptomen begleitet, die sich meisten in Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Atembeschwerden, Schwindel, starkem Schwitzen oder Hitzewallungen bemerkbar machen.

Menschen mit einer generalisierten Angststörung fühlen sich oft benommen oder atemlos. Ihnen ist oft schlecht und sie müssen oft auf die Toilette gehen. Die generalisierte Angststörung ist immer vorhanden und kann konstante Angst-/Panikattacken erzeugen und das während des Tages oder/und auch der Nacht.

Menschen mit einer generalisierten Angststörung können sich schwer entspannen und erschrecken häufiger als normale Menschen. Sie haben Schwierigkeit sich zu konzentrieren und sehr oft können sich schlecht ein- oder durchschlafen.

Die Symptome, die Sie während einer generalisierten Angst erfahren sind meistens etwas schwächer als die während einer Angst-/oder Panikattacke. Obwohl sehr unangenehm, sind sie nicht so extrem.

Der Magen ist vielleicht gereizt, das Herz rast oder schlägt langsamer oder man hat Herzklopfen, man fühlt sich schwitzig oder klamm, schwindlig und zitternd und generell angespannt.

Die Symptome fühlen sich wie Grippesymptome an, mit schwachen oder zitternden Beinen und Klammheit. Man hat vielleicht zerstörerische Gedanken oder fühlt sich depressiv, das alles ist absolut normal und wird wieder vorbei gehen. Es ist lediglich eine ganz normale Reaktion auf Angst und bedeutet nicht, dass eine Depression vorliegt. Vergessen Sie nicht, diese Gedanken und Gefühle sind wohl unangenehm aber völlig harmlos.

Das bedeutet nicht, Sie müssen Ihren Arzt aufsuchen, damit er Ihnen Medikamente gegen die Angst verschreibt – das wäre übrigens mehr als kontraproduktiv!

Die Angststörung wird sehr oft von Psychologen als Depression fehl diagnostiziert, da dadurch leichter Medikamente verschrieben werden können.

Ca. 4 Millionen Menschen in der USA leiden an einer generalisierten Angststörung, davon zweimal so viele Frauen wie Männer. Die Angststörung kann von jetzt auf nachher kommen und zu jeder Lebensphase, obwohl das Risiko dafür am höchsten zwischen der Kindheit und der mittleren Altersphase ist. Sie macht sich meistens dann bemerkbar, wenn ein Mensch sich über einen Zeitraum von 6 Monaten ständig extreme Sorgen und Befürchtungen um alltägliche Probleme macht.

Muss ich mit dieser generalisierten Angststörung leben lernen?

Nein, das müssen Sie nicht. Ich kann Ihnen zeigen, wie Sie wieder gesund werden können, ohne dafür Tabletten einzunehmen, und das schnell und einfach.

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